Sonderausstellungen

 

VOM STEINBOCK BIS ZUM GROSSEN FISCH - Tiere in der Bibel

23.03.2018 – 17.09.2018



"… herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere."
Kaum ein Wort der Bibel wurde mehr missbraucht, als dieser 'Herrschaftsauftrag' Gottes über die Tiere.
Während sich viele Menschen heute deutlich über die Tiere stellen und glauben, sie je nach ihrer Vorstellung gebrauchen zu können,
ist die biblische Sicht eine andere: Tiere sind Geschöpfe Gottes, für die der Mensch Verantwortung zu übernehmen hat.

Mit dem biblisch begründeten Umgang des Menschen gegenüber den Tieren beschäftigt sich die vierte
Sonderausstellung der Bibelwelt Salzburg, die gemeinsam mit dem Zoo Salzburg an beiden Orten
veranstaltet wird.


Die Ausstellung zeigt:
Im Zoo Stationen zu den Themen

  • Taube, Hund, Kuh, Maulwurf, Geier oder Hyäne sind gängige hebräische Namen. Was versteckt sich hinter Rebecca,
    Hulda, Lea und anderen Namen?
  • In christlichen Gottesdiensten wird „Sanctus, sanctus, sanctus“ gesungen: was das mit Speikobras zu tun hat.
  • Der Gottesmann und Prophet Bileam muss erkennen, dass seine Eselin mehr von Gott versteht als er.
  • Was der biblische Mensch von den Tieren denkt.

In der Bibelwelt

  • Mehrere geheimnisvolle Bibelhütten, in denen sich verschiedenste Tiere mit ihren Bezügen zur Bibel
    präsentieren.
  • Den Klippdachs, hasengroßer Bewohner Palästinas und zugleich Verwandter des Elefanten.
  • Welche Stellung die Bibel den Tieren gibt, wird kritisch hinterfragt.

Spezielle Kombi-Angebote für den Besuch beider Ausstellungsorte während der Sonderausstellung:
Bei Vorlage des Eintrittstickets in die Bibelwelt zahlen Sie beim Zoo auch ab Einzelperson nur den Gruppentarif des Zoo Salzburg.
Bei Vorlage des Eintrittstickets des Zoo Salzburg zahlen Sie in der Bibelwelt ebenfalls schon ab einer Person nur den Gruppentarif der Bibelwelt.

Die Ausstellung „Vom Steinbock bis zum großen Fisch“ ist im Zoo und in der Bibelwelt von 23.3.2018 bis 17.9.2018 zu besichtigen.
Zoo: Hellbrunner Straße 60, 5081 Anif. Täglich ab 9.00 Uhr
Bibelwelt: Plainstraße 42 A, 5020 Salzburg. Reguläre Öffnungszeiten Donnerstag bis Montag von 10.00 (sonntags und feiertags ab 11:00) Uhr bis 18:00 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr. Gruppen ab 12 TeilnehmerInnen täglich, ausschließlich mit Anmeldung unter 0676 8746 7080 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

In Kooperation mit dem Bibel- und dem Umweltreferat der Erzdiözese Salzburg

BIBLE WEAR – Mode in biblischer Zeit

7.10.2017 – 17.09.2018 (verlängert!)

Textilien gehören zu den seltensten Funden bei Ausgrabungen im Orient, aber anhand von Abbildungen auf Rollsiegeln lassen sich das Verschwinden und Entstehen neuer Kleiderarten verfolgen: so das Auftauchen und Verschwinden des Zottenkleides, das Aufkommen der Hemdgewänder oder die Ankunft der Hosen aus Persien. Der Schutz vor Hitze oder Kälte hatte kaum eine Wichtigkeit, wichtig war Reichtum und Ehre, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, oder auch Freude, Trauer und Schande.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist eine Rekonstruktion der Kleidung des Hohepriesters von Jerusalem. Neue Forschungen haben hier Spannendes ans Licht gehoben. Wir sehen Königskleidung mit Wulstsaummantel, oder das Sackkleid, das in Trauerfällen oder als Ausdruck der Umkehr bei begangenem Unrecht getragen wurde. „In Sack und Asche gehen“ ist ein hebräischer Ausdruck, den wir auch in unserer Sprache  kennen. Bis hin zur Unterwäsche, die man damals trug, spannt sich der Bogen der Ausstellungsstücke.

Spezialführungen für Gruppen / Schulklassen können auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Bibelwelt Salzburg unter 0676 8746 7080 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

Unterstützt von der © Stiftung BIBEL+ORIENT (Freiburg, Schweiz) und dem Jüdischen Museum Berlin. Gefördert von der Otto Gehmacher Ges.m.b.H. & Co KG.

 

DIE BIBEL UND DAS LIEBE GELD - Münzen der Bibel erzählen Geschichte(n)

10.3.2017 – 15.9.2017

Die Bibel überliefert zahlreiche Geldgeschichten, beispielsweise vom Opfer der armen Witwe, dem Gleichnis von der verlorenen Drachme oder der Bezahlung der Arbeiter im Weinberg. Jesus diskutierte mit seinen Jüngern darüber, ob man Steuern bezahlen soll oder nicht. Judas verriet Jesus für einen Geldbetrag. Wie viel kosteten Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Bedarfs? Warum erfüllte der Jerusalemer Tempel Funktionen einer Bank? Was machte die Zöllner so unbeliebt? Diesen spannenden Fragen und den entsprechenden biblischen Geschichten geht die Ausstellung nach.

Die gezeigten Münzen aus biblischer Zeit berichten über das Alltagsleben, zeugen von den gesellschaftlichen Gegensätzen von Arm und Reich und der Herausforderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem lieben Geld. Mit ihren Bildern, die auf historische Ereignisse Bezug nehmen, erzählen Münzen aber auch Geschichte. Originale Münzen aus biblischer Zeit und 20 farbige Schautafeln mit umfassenden Informationen veranschaulichen diese Themen, die ihre Aktualität bis heute nicht verloren haben.

 

Die vom Bibelzentrum Wien entwickelte Ausstellung eignet sich besonders für den Besuch mit Schulklassen oder Gruppen, jederzeit (auch außerhalb der Öffnungszeiten!) nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Bibelwelt Salzburg unter 0676 8746 7080 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es werden altersgerechte Vermittlungsprogramme und Begleitmaterialien angeboten.

Eine Ausstellung des Bibelzentrums Wien www.bibelzentrum.at

 

Gefördert durch die Raiffeisenbank Rupertiwinkel  und die  Österreichische Nationalbank

 

Plakat zur Sonderausstellung "Die Bibel und das liebe Geld"

 

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